Notizen · Verantwortung

Nichts ist
selbstverständlich.

Bei Coffee&Deeds in Schwamendingen sehe ich, wie viel Arbeit hinter etwas steckt, das im Quartier einfach da zu sein scheint. Menschen organisieren, bringen Ideen ein und geben ihre Zeit. Ohne sie gäbe es diesen Ort nicht.

Diese Erfahrung prägt meinen Blick auf Politik. Ein Verein, ein Unternehmen und auch eine öffentliche Institution brauchen Menschen, die sich zuständig fühlen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen. Deshalb kandidiere ich am 4. April 2027 für den Zürcher Kantonsrat.

Was ich unter liberaler Politik verstehe.

Mich beschäftigt die Frage, was Menschen brauchen, um ihr Leben frei und verantwortlich zu gestalten und ihre Fähigkeiten einzubringen. Dazu gehören Sicherheit, Chancen und verlässliche Institutionen. Aber auch Gemeinschaft und die Möglichkeit, selbst etwas aufzubauen.

Politik kann dafür gute Bedingungen schaffen. Das gute Leben selbst kann sie nicht herstellen. Gerade deshalb bin ich liberal.

Für mich gehört dazu auch Demut. Gesellschaft ist komplex. Politik weiss nicht für jedes Problem im Voraus die richtige Lösung. Gute Absichten allein genügen nicht. Mich interessiert, welche Anreize Regeln setzen und ob sie Menschen befähigen oder ihnen Verantwortung abnehmen.

Wo der Staat gemeinsame Aufgaben besser lösen kann, soll er das tun. Wo Menschen, Unternehmen und Vereine selbst gestalten können, brauchen sie den nötigen Spielraum. Dazu gehört, Neues auszuprobieren, Fehler zu korrigieren und aus Erfahrungen zu lernen.

Warum ich mich einbringe.

Ich habe Internationale Beziehungen und Rechtswissenschaften studiert, mehrere Jahre in der Strategieberatung gearbeitet und bin heute Jurist. Dabei habe ich gelernt, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen. Zwischen einer guten Idee und einer guten Lösung liegt oft viel Umsetzungsarbeit.

Mindestens ebenso geprägt haben mich die Erfahrungen ausserhalb des Berufs. Im Coffeeboard von Coffee&Deeds und früher als Präsident der Baukommission für das «Stefansviertel» habe ich erlebt, was gemeinsames Engagement möglich macht.

Zürich Nord ist für mich zuhause. Ich habe in Oerlikon und Seebach gelebt und gearbeitet und wohne heute in Hirzenbach. Ich mag es, dass man sich hier Grüezi sagt und beim Einkaufen Leute aus dem Quartier trifft.

Ich möchte die grossen Fragen verstehen, ohne das Kleine aus dem Blick zu verlieren. Mich für verlässliche Institutionen einsetzen und Menschen Raum lassen, Verantwortung zu übernehmen. Denn unsere Gesellschaft funktioniert nur, wenn wir sie mittragen.

Darüber ins Gespräch kommen

Kantonsratswahl · 4. April 2027

Menschen
mehr zutrauen.

David Fankhauser

Zürich Nord · Kreise 11 und 12

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